Hue, Hoi An und Nha Trang (Zentralvietnam)

Nachdem der Hotelinhaber unserer Uebernachtungstaette, in Ninh Binh, uns kurz vor unserer Abreise doch noch abgeraten hat an die Kueste der Zentralprovinzen zu gehen, wegen schlechten Wetterbedingungen (Ende Regenzeit), zogen wir doch weiter wie geplant. Somit gings direkt in die Mitte des Landes (N/S) per Nachtbus nach Hue, was oft als frankophilste aller Staedte in Vietnam gehandelt wird. Es war tatsaechlich eine sehr nette Kleinstadt am Parfuemfluss gelegen, die sehr viel Charme hatte. Dort machten wir auch eine Bootstour zu den Grabstaetten der alten Kaiser (Ngyuen Dynastie). Nach ein paar Tagen Erkundung und ein paar wenigen Abendstunden in Bars, ging es nach 4 Tagen weiter. Am 30.11.08 kamen wir nach ca. 4 stuendiger Fahrt in “Hoi An” an. Ein Fischerstaedtchen das mittlerweile wie es scheint sehr gut vom Tourismus leben kann. Eine Schneiderei nach der anderen, od. andere Handwerker (Holzschnitzereien,...) reihen sich aneinander. Hoi An ist recht nah zur Kueste (4 km) und besitzt einen eigenen Fluss, der waehrend unseres Aufenthaltes sogar einmal ueber die Ufer trat (genau als wir im Resti waren). Wir besuchten mit ausgeliehenem Moto, das ca. 50Km entfernte “My Son” welches als beeindruckenste (best erhaltenste) Cham Staette (indisiertes Volk/Reich, das erst im 16. Jhd. von den Viets zerschlagen wurde) Vietnams gilt. Doch nach den beiden Indochinakriegen ist auch hier leider nicht mehr alles erhalten. Am .04.12.08 gings wieder per Nachtbus zu der groesseren Stadt Nha Trang, die scheinbar den schoensten Stadtstrand Vietnams besitzt. Es war in der Tat ein schoener Strand, trotzdem bevorzugen wir, eher die einsame Art von Strand+g Zudem war das Meer sehr aufgewuehlt (wie scheinbar immer zu dieser Zeit), d.h. es gab bis zu ca. 1,5m hohe wellen, was auch eine Art Spass war, fuer Manuel (Nicole ist ja ohnehin schon mit einem Sonnenbad mehr als zufrieden). Das Wetter war zwar besser wie in den Orten zuvor (Hue, Hoi An), trotzdem war es ab Mittag meist bewoelkt. Die Stadt ist leider auch recht bekannt fuer (ueberdurchschnittliche) Kleinkriminalitaet, was vielleicht auch erst mit den Massen an Tourismus gekommen ist. Auch hier koennte man Naechtelang die Bars abklappern, ohne dabei 2 mal in derselben gewesen zu sein. Taten wir aber nicht:-) Dort erkundigten wir fuer einen Tag die nahe Gegend per Moto. Die Sehenswuerdigkeiten (eigentlich nur 2; Cham-Tuerme und weisse Budhastatue) liessen wir aber ganz aus, denn wir hatten solche ohnehin schon gesehen.

Mui Ne (Suedvietnam)

Am 07.12.08 zogen wir dann weiter zum Fischerdorf Mui Ne, somit ging es nach genau 3 Monaten Reisen, endlich so richtig ans Meer mit allem Kitsch den man sich vorstellt. Dort liessen wir es uns besonders gut gehen, da wir auch allen Anlass dazu hatten (6-jaehrige:-). Mui Ne soll auch einen der schoensten Straende Vietnams haben, was darum wenig ueberrascht, dass auch hier kraeftig Hotels gebaut werden. Im grossen und ganzen kann man jedoch noch gut damit leben, da sich die Touristen recht gut verteilen (sei’s auf der Strasse, Restis od. 6Km langen Strand). Wir waren jedoch auch nicht in der Hauptsaison. Dort genossen wir das Strandleben in vollen Zuegen, hatten ja schliesslich auch ein Reihenhaeusl 3 Meter vom Strand entfernt!! Bevor man die Zaehne am Morgen putzt, zuerst ein Schwumm im Meer machen+g Es war auch seit langem (ca. 3 Wochen), endlich wieder wolkenloser Himmel zu sehen, somit konnte man in dem lauwarmen Wasser stundenlang herumbloedeln bis einem die Finger schrumplig wurden. Dort verletzte sich Manuel etwas an den Rippen, hatte sich wohl doch zuviel von den Wellen erschlagen lassen.+g Auch das Nachtleben genossen wir hier so richtig. Die Restaurants/Bars haben eigene Spezialitaeten/Schnaeppchen um fuer potentielle Kunden zu werben, wie z.B. 2L Rum-Cola fuer ca. 9USD!! Die Anlagen hier im Dorf (bzw. sind sie eher ausserhalb) sind teilweise unheimlich schoen und gemuetlich angelegt. Nach 5 wunderschoenen Tagen mussten wir aber weiterziehen, da unser Visum schon dem Ende zuging.

Ho Chi Minh

Somit gings am 11.12.08 nach Ho Chi Minh Stadt, von der wir jedoch nicht viel zu sehen bekamen, da die Zeit einfach zu knapp wurde. Die Stadt kam uns jedoch, in den wenigen Eindruecken die wir sammeln konnten, schon viel groesser und auch moderner vor als Hanoi (und waermer!).

Chau Doc - Mekong Delta

Aus Zeitgruenden zogen wir dann schon am 12.12.08 zu unserer letzten Destination in Vietnam, ins Mekong-Delta, genauer nach Chau Doc. Auf dem Weg dorthin bemerkte man hier schon eine andere Art von Lebensweise, und zwar, dass sich hier alles auf oder um den Mekong bzw. dessen zahlreiche Nebenfluesse dreht. Die Menschen haben auch schon eine etwas andere Hautfarbe, was u.a. vermutlich auch mit dem waermeren Klima (u. somit Sonne) zusammenhaengt. In Chau Doc besuchten wir auch den Markt, der zu einem der groessten des Mekong Deltas gilt. Wir mieteten uns ein Boot mit Fahrer und fuhren u.a. zu schwimmenden Doerfer, die alle ueber eine eigene Fischzucht (mitunter meherere tausend Fische)unter ihrem Haus besassen. Zum Fische fangen musste man nur eine kleine Luke oeffnen, dort anfuttern, und man konnte schon mit der Hand langsam nach einem Fisch greifen. In unserem Hotel, direkt am Fluss, genossen wir noch die letzten Tage in Vietnam und endtschlossen uns per Boot das Land in Richtung Phnom Penh zu verlassen. Somit wurden wir morgens um 8 Uhr am So. 14.12.08 per Boot vom Hotel abgeholt und fuhren mit etwas Wehmut Richtung Kambodscha.