Kambodscha (auf dem Weg nach Bangkok), Bangkok 13.2.09
Die Bildergalerie benötigt mindestens Flash Version 9.0.28!
Bitte den aktuellen FlashPlayer installieren.
Wir entschieden uns nach Bangkok zu gehen weil diese Stadt, nach so langem Reisen durch laendliche Gegenden und kleinen Staedten, die Stadt schlechthin war, wo wir wieder mal Zeugs bekommen, wo man hier sonst niergendwo bekommt. Deshalb wollten wir uns in Bangkok ein paar Shoppingtage goennen.
Nach unserem so ruhigen gemuetlichen Kambodscha direkt in diese riiiiiesig pulsierende Stadt zu wechseln, war vorerst schon ein Schlag ins Gesicht. Alleine schon beim Einfahren in die Stadt waren wir erstaunt ueber die so gewaltige Stadt. Wir nahmen uns dann ein Zimmer in der Kaosan Road., der wohl beruehmtesten Einkaufsstrasse in Bangkok (dort wurde ein Ausschnitt von dem Film ”the beach” gedreht). So hektisch wie es im Film zuging hatten wir es auch empfunden. Fuer Nicole war diese Strasse Anfangs ja ein Shoppingparadies … jedoch nach 2 Tagen nur Kleidung und viel anderem Krimschkramsch, der fast die ganze Strasse ausfuellte, war es selbst fuer Nicole genug des Guten. Die Idee dieser Strasse ist ja voll nett … dies ist od. war die Travellerstrasse schlechthin … dementsprechend cool ist die Strasse auch aufgebaut. Viel Angebote zum Party machen, man kann sich Rastalocken, Zoepfe, und bunte Bendel in die Haare flechten lassen…. halt alles was halt ein Menschenherz begehrt :o). Dort trafen wir auch zufaelligerweise wieder einige Bekanntschaften die wir schon in Kambodscha kennenlernten. Mit denen ziehten wir dann am Abend durch die Strassen. In der Kaosan Road bleibt einem gar nichts anderes uebrig, da man im Gaestehaus 24h am Tag Menschen und Musik hoert. Eine richtige Partystrasse eben! Nach ca. 5 Tagen in Bangkok war uns die Stadt dann mehr als wie genug … es war fuerchterlich schwuel, sodass wir in diesen Tagen vielleicht gerade mal einmal pro Tag Essen gingen … die drueckende Hitze war unserem Koerper wohl zu viel. So entschieden wir uns recht spontan nach Koh Chang zu gehen. Einer der groessten Insel Thailands, nahe zu kambodschanischen Grenze.
Koh Chang 18.02. - 14.03.
Die Bildergalerie benötigt mindestens Flash Version 9.0.28!
Bitte den aktuellen FlashPlayer installieren.
Koh Chang ist eine wunderschoene doch leider an den Kuesten schon recht verbaute Insel. Im inneren Teil der Insel ist sie mit tiefem Dschungel bestueckt und wundschoenen Wasserfaellen. Als wir mit der Faehre auf der Insel ankamen, brachte uns eine Sammeltaxi gleich zu einem Strand Names Lonely Beach … der nicht gerade “lonely” war. Da Manuel seinen Zehen in Bangkok verstaucht hatte, war dieser Strand ein guter Platz um den Zehen zu schonen. Deshalb hielten wir uns die ersten zwei Wochen dor auf. Dieser Teil von Koh Chang war umsaeumt mit Bungalows und hatte einen, im Gegensatz zum letzten den wir sahen, recht kleinen Strand. So idyllisch wie der Strand in Kambodscha war dieser nicht. Jedoch was uns sehr gut gefiel, war, dass die Gaestehaeuser und Lokalitaeten sich alle gemeinsam sehr bemueht haben den Touristen ein gemuetliches Umfeld auf ganz thailaendische Art zu vermitteln. Wir genossen dort vor allem auch dass scharfe thailaendische Essen. Diese Insel schien uns um einiges mehr touristisch frequentiert als wie Sihanoukville. Dementsprechend viel Angebot gibt es auf Koh Chang. In dieser Strasse wo wir schliefen, reihten sich nur so die Bars und Restaurants aneinander. Tattoo-shops und viele andere Shops sind an jeder Ecke zu finden. Dort hat sich Nicole dann auch ein Bamboo-Tattoo machen lassen, wie ihr auf den Fotos sicher vielleicht schon entdeckt habt. Ging ihr schon laenger durch den Kopf :o)
Auf Koh Chang sind wir oft bis spaet in die Nachtstunden in Bars und Lokalitaeten gesessen … haben wieder viele interessante Bekanntschaften gemacht und genossen die Tageszeit mit lesen und schreiben. In dieser Zeit schliefen wir oft bis 10 oder 11 Uhr morgens. Da wir an diesem Strand in unsererem Bungalow die laute Musik und Menschen bis in die fruehen Morgenstunden hoerten … passten wir uns an und genossen auch mehr das Nachtleben auf Koh Chang. Die Bar die wir oefters besuchten hatte jeden Tag live Musik und Manuel konnte zeitweise auch mal ans Schlagzeug zum mitjamen. Dies gefiel natuerlich Manuel umso mehr. Auf Koh Chang hatten wir auch etwas Zeit und Moeglichkeit Fotos auf die Homepage zu laden, damit unsere Lieben zu Hause wieder etwas zu schauen hatten:o).
Da fuer Thailand nur ein 2 woechiges Visum erhaeltlis ist, wenn man auf dem Landweg (wie wir es taten) einreist, planten wir auch nur diese 2 Wochen Thailand ein. Am Tag vor der geplanter Abreise (somit noch innerhalb der 2 Wochen) fing Manuels Zehe, durch eine ruckartige Bewegung (?) wieder an zu schmerzen, wie am Anfang der Verletzung. Deshalb entschieden wir uns das Visum am Festland zu verlaengern. Zu unserem Pech hatten wir Freitag Nachmittag und das Immigrationsbuero hatte geschlossen. So hiess es fuer Manuel dass er Ueberziehungsgebuehren zahlen muss und ich entschied mich die guenstigere Loesung zu waehlen und machte am naechsten Tag einen Tagesausflug zur Grenze zu Kambodscha, um dort kurz ueber die Grenze zu springen und dann so das Visum zu bekommen. Manuel holte noch vom Arzt eine Bestaetigung ueber die Verletzung, die ihm (im immigrations office) aber nicht angerechnet wurde, was heisst wieder Ueberziehungsbeguehren zu zahlen. Verlaengert kann auch nur um weitere 7 Tage werden. Etwas veraergert waren wir auf die Thailaender (speziell die Sesselfurzer der Behoerde) dann schon, zumal die Visabestimmungen noch anderweitig sehr strikt sind. So sind wir dann noch einige Zeit auf Koh Chang geblieben.
In der letzten Woche fanden wir durch eine Bekanntschaft die wir machten, einen gemuetlich einsamen Strand an dem gerade mal ein Bungalow stand, dahinter das Haus des Besitzers, ein Jambe-house und noch ein anderes Strandhaus. Dort wohnten wir fuer eine Woche im Bungalow direkt am Strand. Wurden vom Besitzer des Hauses oefters bekocht und konnten auch selber mal in der Kueche was kochen. Wir hatten dort eine richtig gemuetliche Atmosphaere wo wir die Chance hatten so richtig thailaendisches Essen zu kosten und den ganzen Tag nichts als thailaendische Musik zu hoeren. Der Strand war zwar nicht so feinkoernig und das Meer nicht so sauber hellblau wie wir es von Sihanoukville kannten….aber er gefiel uns sehr weil nur ein paar Einheimische und wir an dem Strand waren. Oft kamen andere Thailaender auf Besuch zum Abendessen. Wir fuehlten uns weniger wie Gaeste die zahlen, sondern mehr wie Freunde die er zu sich eingeladen hatte (mehr Kostendeckend). Einige Zeit verbrachten wir auch im Jambehouse…gemeinsam mit den Jungs zu ihrem thai Gesang zu trommeln.
In dieser Woche fand in der Bar, in der wir davor immer waren, ein Reaggefestival statt. Die gesamte Bar wurde umgebaut, da das Festival gross ausgeschrieben war und die beruehmte thailaendische Baend job2do aufgetreten ist. Das Festival war richtig cool, viele Thailaender waren gekommen und es ging, vorerst zwar zoegernd, aber spaeter dann voll die Party ab. Hot ues voll taugt :o)
2 Tage spaeter mussten wir dann wirklich wieder weiter ziehen. An diesem Strand mit den gemuetlich geselligen Leuten, haetten wir es zwar auch wieder laenger verweilen koennen …
Wir entschieden uns direkt rauf nach Seam Reap zu fahren wo die Tempelanlagen von Angkor sind. Wir wollten diesmal gleich diese maechtigen Tempelstaetten besichtigen. So gings nach einem Monat Thailand mit dem Minibus am 14.03.09, diesmal ueber die noerdlich gelegene Grenze, wieder nach Kambodscha.
Der naechste Text zum 2. Aufenthalt in Kambodscha folgt bald!
Jetzt haben wir Euch wieder ziemlich auf dem neuesten Stand gebracht ;o)...
los trotamundos